Liebe Freunde von DEX und Mithelfer bei der Bekämpfung der Degenerativen Myelopathie.


Die Analyse der ersten Blutproben in Uppsala hat folgendes Resultat ergeben:

Ein höherer Prozentsatz unserer Hovawarte ist „at risk.“

Nicht nur bei Hunden, die den doppelten Satz des krank machenden Gens tragen, sondern auch bei einem nicht kleinen Prozentsatz von Hunden, die nur eine Kopie des

DM-Gens tragen, wird die Krankheit ausbrechen.

Es gilt nun die Frage zu klären, woran es liegt, dass so viele unserer Hovis mit nur einer Kopie des DM-Gens erkranken.


Ohne Blutproben keine Forschung!


In unserem Pech haben wir nun allerdings das „Glück“, dass es Herrn Professor Leeb und Frau Dr. Elisabeth Dietschi von der Uni Bern gelungen ist, die wohl weltweit führende Hundegenetikerin Frau Professor Lindblad-Toh (Uppsala und Massachusetts Institut of Technologie, Boston) für diese Frage zu interessieren.

In Zusammenarbeit der Universitäten Bern und Uppsala soll dieses Problem der DM beim Hovawart gelöst werden und ein mögliches "modifier gen" gefunden werden.

Die genaue Genkonstellation zu kennen, ermöglicht es uns dann, eine sehr viel bessere Zuchtplanung als heute vorzunehmen und die Krankheit, die heute bei etwa jedem 20. Hovi ausbricht, im Verlauf weniger Generationen sehr deutlich zu reduzieren.


Allerdings:

Frau Lindblad-Toh braucht um das modifier gen zu finden – ziemlich viele Blutproben!!!


  1.   50 Proben von DM-kranken Hunden (mit sicherer

      Diagnose)

  1.   und 50 Proben von Hovis bei denen DM sicher nicht

      ausbricht.

 

Vor allem Letztere zu finden ist das Problem, bei dessen Lösung wir herzlich um Eurer aller Mithilfe bitten.


Ganz konkret:

Wir suchen Blutproben von möglichst alten Hovis,

11, 12 Jahre, je älter je lieber und völlig symptomfrei

(also keinerlei Form von Hinterhandschwäche).

Andere Krankheiten bitte angeben, diese spielen für die Untersuchung keine Rolle. Außerdem sollte ganz fest versprochen werden, beim Hund nach dem Zeitpunkt der Blutentnahme noch auftretende Hinterhandschwäche an Frau Dietschi nach Bern oder an uns zu melden.

Wenn Euer Hovawart also das entsprechende Alter hat, dann helft bitte mit und lasst ihn 5 ml Blut spenden, damit zukünftige Generationen frei sind von dieser grausamen Krankheit.

Oder: Wenn ihr einen alten  Hovi, 11, 12 Jahre oder älter kennt, macht doch bitte den Besitzer darauf aufmerksam, dass er mit einer Blutspende erheblich dazu beitragen kann, dass unsere Hovis gesünder werden.


Bitte schickt die Proben an Prof. Dr. Tosso Leeb, Institut für Genetik, Vetsuisse Fakultät der Universität Bern, Bremgartenstr. 109a, CH-3012 Bern.


Hier geht´s zum Formular Blutproben einschicken

an die Universität Bern ... bitte ausdrucken, ausfüllen und mitschicken ... english version of the form, click here!


Wie danken Euch von Herzen ... auch all denen, die sich schon beteiligt haben.



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Blutproben für

genetische Forschungszwecke